Warum unser kleines Restaurant in Berlin-Kreuzberg den Namen einer Hafenstadt im Südwesten Südkoreas trägt – und was das mit gutem Kimchi und familiärer Wärme zu tun hat.
Mokpo (목포시) liegt an der Südwestspitze der koreanischen Halbinsel in der Provinz Jeollanam-do, dort wo der Fluss Yeongsan ins Gelbe Meer mündet. In ganz Korea gilt die Region Jeolla als das Herz der Esskultur: Durch das milde Küstenklima, die fruchtbaren Böden und das erstklassige Meersalz der vorgelagerten Inseln entstehen hier Aromen von unvergleichlicher Tiefe.
Aus genau dieser Region stammen die Familienrezepte, nach denen wir in der Urbanstraße 126 kochen. Statt auf überladene Speisekarten zu setzen, konzentrieren wir uns auf das, was die koreanische Alltagsküche so wohltuend macht: sorgfältig fermentiertes Kimchi, handgemachte Beilagen (Banchan), knusprige Pfannkuchen (Jeon) und ausgewogenes Bibimbap.
Ob das stundenlange Einlegen des Chinakohls oder das Schneiden von fünf verschiedenen Gemüsesorten für jedes Bibimbap: Gute koreanische Küche kennt keine Abkürzungen.
In Korea bestellt man Jeon-Pfannkuchen und eine Kanne Makgeolli für die Mitte des Tisches. Unser kleiner Gastraum in Kreuzberg lädt zum Teilen, Verweilen und Erzählen ein.
Wir bewahren die traditionellen Familienrezepte aus Mokpo und öffnen sie zugleich für Berliner Essgewohnheiten – etwa durch unser 100% veganes weißes Kimchi und veganes Bibimbap.